Software · Eigenes Werkzeug
Wer ist hier tätig,und wem fehltdie Website?
Ein lokales Werkzeug für die Marktanalyse einer Region. Es sucht Betriebe nach Ort und Branche, filtert nach Bewertung und Website und legt die Kontaktdaten übersichtlich nebeneinander. Alles bleibt auf dem eigenen Rechner.
Die Funktionen
Vier Stück, und jede beantwortet einen Teil derselben Frage: welche Betriebe in einer Region tätig sind, wie sie dastehen und wie sie zu erreichen sind.
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Regionssuche
Ort mit Live-Vorschlägen über OpenStreetMap und Photon, bis zu sechs Branchen gleichzeitig, Umkreis von einem bis fünfzig Kilometern. Wahlweise bundesweit statt an einem festen Ort.
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Vorfilter
Mindestbewertung und Website vorhanden oder fehlend greifen bereits während des Durchgangs. Was nicht passt, wird gar nicht erst angereichert, und das spart den größten Teil der Laufzeit.
- 03
Kontaktdaten
Telefonnummer automatisch, E-Mail-Adresse auf Knopfdruck von der Firmenwebsite. Dazu Bewertung, Anzahl der Rezensionen, Entfernung und Öffnungsstatus.
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Nachfilter und Ausgabe
Freitextsuche über Name, Branche und Adresse auf dem geladenen Ergebnis, Umschalter für Website vorhanden oder fehlend, CSV-Ausgabe der gefilterten Auswahl.
Die Ausgangslage
Die Marktanalyse einer Region beginnt fast immer gleich. Wer ist hier tätig, wie sichtbar sind die Betriebe, und wo fehlt eine digitale Präsenz erkennbar? Von Hand kostet diese Recherche Stunden, Ort für Ort und Branche für Branche.
Am Ende steht eine Tabelle, die niemand mehr anfasst, weil das Zusammentragen länger gedauert hat als die Frage wert war. Das Werkzeug bündelt genau diesen Schritt.
Die Oberfläche
Bewusst ohne Build-Werkzeug gebaut: reines HTML, CSS und JavaScript vor einem FastAPI-Backend. Wer das Werkzeug einsetzen will, braucht Python und sonst nichts.
Grenzen, die dazugehören
Das Werkzeug liest öffentlich sichtbare Angaben aus Google Maps aus. Das steht im Widerspruch zu den dortigen Nutzungsbedingungen, und die Oberfläche weist an Ort und Stelle darauf hin. Der lizenzierte Weg zu denselben Angaben ist die Places API, die pro Abfrage abgerechnet wird. Für eine Auswertung dieser Größe wäre das der saubere, aber kostenpflichtige Weg.
Gedacht ist das Werkzeug für die interne Marktanalyse, nicht für Kaltakquise. Diese Unterscheidung ist keine Formalie: eine Ansprache ohne vorherige Einwilligung ist bei Unternehmen nach § 7 UWG nur in engen Grenzen zulässig, und die Auswertung einer Region sagt noch nichts darüber, wen man kontaktieren darf.
Es gibt keine gemeinsame Instanz und keinen Server im Netz. Wer es benutzt, installiert es selbst, und die erhobenen Daten liegen in einer SQLite-Datei auf dem eigenen Rechner. Diese Entscheidung ist bewusst getroffen: ein zentraler Dienst mit denselben Daten wäre eine ganz andere Sache, rechtlich wie im Umgang mit den betroffenen Betrieben.
Stand
Das Werkzeug ist in der Betaphase, läuft lokal und wird weiterentwickelt. Der Quellcode ist offen, die Liesmich beschreibt Einrichtung und Betrieb einschließlich der genannten Einschränkung.