Software · Eigenes Werkzeug

Wer ist hier tätig,und wem fehltdie Website?

Ein lokales Werkzeug für die Marktanalyse einer Region. Es sucht Betriebe nach Ort und Branche, filtert nach Bewertung und Website und legt die Kontaktdaten übersichtlich nebeneinander. Alles bleibt auf dem eigenen Rechner.

Rolle
Konzept und Entwicklung
Zeitraum
seit 2025
Technik
Python, FastAPI, SQLite, HTML, CSS, JS
Stand
Betaphase, läuft lokal

Die Funktionen

Vier Stück, und jede beantwortet einen Teil derselben Frage: welche Betriebe in einer Region tätig sind, wie sie dastehen und wie sie zu erreichen sind.

  1. 01

    Regionssuche

    Ort mit Live-Vorschlägen über OpenStreetMap und Photon, bis zu sechs Branchen gleichzeitig, Umkreis von einem bis fünfzig Kilometern. Wahlweise bundesweit statt an einem festen Ort.

  2. 02

    Vorfilter

    Mindestbewertung und Website vorhanden oder fehlend greifen bereits während des Durchgangs. Was nicht passt, wird gar nicht erst angereichert, und das spart den größten Teil der Laufzeit.

  3. 03

    Kontaktdaten

    Telefonnummer automatisch, E-Mail-Adresse auf Knopfdruck von der Firmenwebsite. Dazu Bewertung, Anzahl der Rezensionen, Entfernung und Öffnungsstatus.

  4. 04

    Nachfilter und Ausgabe

    Freitextsuche über Name, Branche und Adresse auf dem geladenen Ergebnis, Umschalter für Website vorhanden oder fehlend, CSV-Ausgabe der gefilterten Auswahl.

Die Ausgangslage

Die Marktanalyse einer Region beginnt fast immer gleich. Wer ist hier tätig, wie sichtbar sind die Betriebe, und wo fehlt eine digitale Präsenz erkennbar? Von Hand kostet diese Recherche Stunden, Ort für Ort und Branche für Branche.

Am Ende steht eine Tabelle, die niemand mehr anfasst, weil das Zusammentragen länger gedauert hat als die Frage wert war. Das Werkzeug bündelt genau diesen Schritt.

Die Oberfläche

Bewusst ohne Build-Werkzeug gebaut: reines HTML, CSS und JavaScript vor einem FastAPI-Backend. Wer das Werkzeug einsetzen will, braucht Python und sonst nichts.

  1. 01

    Suchmaske

    Funktion
    Ort mit Vorschlägen, bis zu sechs Branchen gleichzeitig, Umkreis, Mindestbewertung und Website als Vorfilter, dazu ein Modus für die bundesweite Suche
    Nutzen
    Die Filter greifen vor dem Sammeln, nicht danach. Wer ohnehin nur Betriebe ohne Website sucht, wartet nicht darauf, dass die übrigen erst angereichert werden.
  2. 02

    Treffer

    Funktion
    Nachfilter auf das geladene Ergebnis, Freitextsuche über Name, Branche und Adresse, Zusammenfassung über Website- und E-Mail-Quote, CSV-Ausgabe der gefilterten Auswahl
    Nutzen
    Aus 148 Treffern wird die Teilmenge, die tatsächlich interessiert, ohne die Suche erneut laufen zu lassen.
  3. 03

    Eine Kachel je Betrieb

    Funktion
    Branche, Bewertung, Website, Entfernung und Öffnungsstatus als Marken, Telefonnummer automatisch, E-Mail-Adresse auf Knopfdruck von der Firmenwebsite
    Nutzen
    Ob ein Betrieb für die weitere Betrachtung infrage kommt, entscheidet sich an der Kachel. Es braucht keinen Wechsel zu Google Maps und zurück.
Aufnahmen aus einem echten Durchgang. Firmenname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind für diese Seite durch erfundene Angaben ersetzt, Bewertungen und Quoten stammen aus dem Lauf selbst.

Grenzen, die dazugehören

Das Werkzeug liest öffentlich sichtbare Angaben aus Google Maps aus. Das steht im Widerspruch zu den dortigen Nutzungsbedingungen, und die Oberfläche weist an Ort und Stelle darauf hin. Der lizenzierte Weg zu denselben Angaben ist die Places API, die pro Abfrage abgerechnet wird. Für eine Auswertung dieser Größe wäre das der saubere, aber kostenpflichtige Weg.

Gedacht ist das Werkzeug für die interne Marktanalyse, nicht für Kaltakquise. Diese Unterscheidung ist keine Formalie: eine Ansprache ohne vorherige Einwilligung ist bei Unternehmen nach § 7 UWG nur in engen Grenzen zulässig, und die Auswertung einer Region sagt noch nichts darüber, wen man kontaktieren darf.

Es gibt keine gemeinsame Instanz und keinen Server im Netz. Wer es benutzt, installiert es selbst, und die erhobenen Daten liegen in einer SQLite-Datei auf dem eigenen Rechner. Diese Entscheidung ist bewusst getroffen: ein zentraler Dienst mit denselben Daten wäre eine ganz andere Sache, rechtlich wie im Umgang mit den betroffenen Betrieben.

Stand

Das Werkzeug ist in der Betaphase, läuft lokal und wird weiterentwickelt. Der Quellcode ist offen, die Liesmich beschreibt Einrichtung und Betrieb einschließlich der genannten Einschränkung.