Software · Eigenes Werkzeug
Was die Tabellenicht leisten kann.
zapply! ist ein Werkzeug für die eigene Stellensuche, gebaut als Ersatz für die Bewerbungstabelle. Es speichert nicht einen Status, sondern dokumentiert jede Station mit Datum, rechnet die Quoten selbst und zeigt in einem Sankey-Diagramm, an welcher Stelle der Prozess abbricht.
Problem, Lösung, Ergebnis
Der Unterschied zur Tabelle steckt in einem einzigen Punkt: was beim Statuswechsel mit dem passiert, was vorher dastand. Alles Weitere folgt daraus.
Problem
Die Tabelle überschreibt
Eine Zelle kennt nur einen Wert. Nach der Absage steht nicht mehr da, dass es vorher zwei Gespräche gab. Die Vorgeschichte ist nicht abgelegt, sie ist weg.
Lösung
zapply! führt den Verlauf
Jede Station bleibt als eigener Eintrag mit eigenem Datum erhalten und ist nachträglich korrigierbar. Elf Stationen von geplant bis zurückgezogen.
Ergebnis
Der Trichter wird sichtbar
Aus den erhaltenen Wegen entsteht die Auswertung von selbst: wie viele Bewerbungen zu einem Gespräch führen, wie viele weiterkommen und an welcher Station es endet.
Die ersten beiden Tafeln zeigen dieselben drei Stationen. Links ist nur die letzte übrig, rechts sind alle drei erhalten, und erst daraus lässt sich der Trichter rechnen.
Vier Funktionen
Zwei davon rechnen aus, was in einer Tabelle nur zwischen den Zeilen steht. Die anderen zwei nehmen bei der Erfassung und beim Wiederfinden Arbeit ab.
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Sankey-Diagramm
Der Trichter über alle Bewerbungen in einem Bild. Endstatus zweigen dort ab, wo sie eingetreten sind, sodass eine Absage nach dem ersten Gespräch nicht im selben Topf landet wie eine Absage direkt nach dem Verschicken.
- 02
Dokumentation
Elf Stationen von geplant bis zurückgezogen, jede mit eigenem Datum. Dazu Kanal, Gehalt nach Betrag, Art und Zeitraum, Arbeitszeit, Bewerbungsschluss und die Adresse der Stellenanzeige.
- 03
Bewerbungsstatistiken
Quoten je Übergang, Bewerbungen nach Monat und Ort, Antwortzeit als Median, Gehaltsspanne, Kanäle mit ihrer Gesprächsquote und der Ausgang aller abgeschlossenen Vorgänge.
- 04
Sortierfunktion
Sortierung nach Datum, Status, Firma oder Gehalt in beide Richtungen, Suche über fünf Felder gleichzeitig und Filterchips je Status. Die Wahl bleibt pro Gerät gespeichert.
Warum nicht einfach eine Tabelle
Fast jede Stellensuche beginnt mit einer Tabelle, und eine Weile trägt sie das auch. Punkt für Punkt sieht der Vergleich so aus.
Statuswechsel
BewerbungstabelleDie Zelle wird überschrieben. Nach der Absage steht nicht mehr da, dass zuvor zwei Gespräche stattgefunden haben.
zapply!Jede Station bleibt mit eigenem Datum erhalten und ist nachträglich korrigierbar.
Auswertung
BewerbungstabelleZeilen zählen, Zwischensummen bilden, ein Diagramm von Hand bauen. Meist bleibt es beim Zählen.
zapply!Sankey-Diagramm, Quoten je Übergang, Antwortzeit, Gehaltsspanne und Kanäle entstehen aus den Daten selbst.
Erfassung
BewerbungstabelleJede Spalte einzeln tippen. Nach zwanzig Bewerbungen laufen die Schreibweisen auseinander und die Suche findet nichts mehr.
zapply!Eingabehilfe für rund 300 Arbeitgeber und 175 Orte, Kanäle als Symbol, Gehalt strukturiert nach Betrag, Art und Zeitraum.
Nächster Schritt
BewerbungstabelleSteht nirgends. Wo nachzufassen wäre, muss man selbst im Kopf behalten.
zapply!Ein Knopf in derselben Zeile: Gespräch ansetzen, Zusage, Absage, keine Antwort.
Zwei Geräte
BewerbungstabelleDie Datei hin und her schicken und hoffen, dass die neuere Fassung gewinnt.
zapply!Konto mit Synchronisierung. Bei gleichzeitigen Änderungen legt die Oberfläche beide Stände vor und fragt, welcher gilt.
Auf dem Telefon
BewerbungstabelleSeitliches Scrollen durch zwanzig Spalten.
zapply!Ab 320 Pixeln lesbar, je Bewerbung eine Karte statt einer Zeile.
Links der Stand, mit dem die meisten Bewerbungsprozesse geführt werden. Rechts, was das Werkzeug an derselben Stelle tut.
Die Oberfläche
Zwei Reiter tragen das Werkzeug: die Übersicht für den Stand, die Statistiken für die Auswertung. Dazu ein Fenster für den Verlauf einer einzelnen Bewerbung. Mehr gibt es nicht, und mehr braucht es nicht.
Entscheidungen, die Bestand haben sollen
Das Werkzeug soll in fünf Jahren noch starten. Diese vier Entscheidungen folgen daraus.
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Eine Datei für die Oberfläche
Kein Framework, kein Bundler. Die Anwendung läuft als statische Datei überall: lokal per Doppelklick, in einem WKWebView, hinter einem Worker. Der Preis ist eine große Datei, der Gewinn ist Haltbarkeit.
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Passwortableitung im Browser
Cloudflare gibt im Gratistarif zehn Millisekunden Rechenzeit je Anfrage, zu wenig für sauberes Hashing. Deshalb rechnet der Browser PBKDF2 mit 400.000 Runden, der Server speichert davon nur einen gesalzenen SHA-256-Hash.
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Sitzungen ohne Datenbankabfrage
Ein signiertes Cookie über Konto-Id und Ablauf statt einer Sitzungstabelle. Kein Lesezugriff je Anfrage, keine Verzögerung durch die letztkonsistente Ablage. Dafür 30 Tage Laufzeit als Abwägung.
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Optimistische Nebenläufigkeit
Jeder Datensatz trägt eine Revision. Der Server lehnt ein Schreiben mit veralteter Revision ab und liefert seinen Stand mit, die Oberfläche legt beide vor. In einem Werkzeug, in dem Wochen an Arbeit stecken, ist stilles Überschreiben der schlimmste Fehler.
Stand
Das Werkzeug ist in der Betaphase und im täglichen Eigengebrauch. Es wird weiterentwickelt, Oberfläche und Datensatz können sich also noch ändern.
Bis 2026 hieß es Bewerbungstracker. Das Repository trägt diesen Namen weiterhin. Die Demo läuft ohne Anmeldung mit Beispieldaten, nichts davon wird gespeichert, und der Quellcode ist offen.